Es stimmt, dass das Wort „Kreuzfahrer“ schwer belastet ist. Jahrhunderte lang haben Chronisten und Historiker vor allem die Gewalt und Ausschreitungen dieser Epoche hervorgehoben. Weniger Beachtung fand, was im Kern stand: die Sorge für Pilger, der Schutz von Schwachen, die Ehrfurcht vor heiligen Orten.
Die Kreuzzüge waren geprägt von Tapferkeit und Verfehlung. Wir können die Fehler nicht leugnen, aber wir können wählen, welches Erbe wir annehmen: Mut, Dienst und Barmherzigkeit. In einer Zeit, in der die Menschenwürde wieder massiv bedroht ist – im Nahen Osten und nun auch in Europa – glauben wir, dass es wichtig ist, an die Kraft christlicher Nächstenliebe zu erinnern.